Die eine hat Zerebralparese, die andere Enzephalopathie; sie lernten sich online kennen und sind jetzt ein Paar: Sie wollen trotz ihrer 100%igen Abhängigkeit von der Pflege anderer zusammenleben

Por Alexander López
2 September, 2026

Jorgelina Aseff konnte sich nicht selbstständig bewegen. Victoria ebenso wenig. Sie lernten sich im Januar 2026 über eine Facebook-App kennen, wenige Wochen bevor sie sich zum ersten Mal persönlich sahen, und dieses erste Treffen fand nicht in einem Café oder einem Park statt: Es war in einem Zimmer im Krankenhaus Lagomaggiore in Mendoza, wo Victoria stationär aufgenommen war.

Jorgelina kehrte noch zweimal in dieses Zimmer zurück. Dort, zwischen Infusionen und medizinischen Untersuchungen, entwickelte sich ihre Verbindung zu etwas mehr.

Victoria hat eine sekundäre Zerebralparese und eine sehr eingeschränkte Beweglichkeit; trotzdem war sie es, die den Heiratsantrag organisierte, mit Hilfe eines Sicherheitsmitarbeiters des Krankenhauses, der bei dieser Szene zu ihrem Komplizen wurde.

Heute leben sie getrennt — Jorgelina bei ihren Eltern, Victoria in einem anderen Haus — und jeder Weg zwischen den beiden Wohnungen ist aufgrund der körperlichen Einschränkungen der beiden Frauen eine Herausforderung.

Sie haben bereits eine Wohnung, in die sie zusammen einziehen können. Das Einzige, was fehlt, ist eine Pflegekraft, die sie täglich unterstützt. Ohne diese Unterstützung können weder der Umzug noch die Hochzeit, von der Victoria träumt, stattfinden.

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