Ein viraler Beitrag behauptete, dass sich mehr als 10 Millionen Menschen einer Online-Petition angeschlossen hätten, die den Ausschluss Argentiniens von der Weltmeisterschaft 2026 fordert. Die Argumentation derjenigen, die die Kampagne auf „argentinaout.com“ fördern, verweist auf eine angebliche Schiedsrichterbevorzugung während des Turniers.

Die Zahl verbreitete sich rasch in den sozialen Medien und löste schnell Debatten unter argentinischen Fans, Rivalen und Nutzern aus, die Schiedsrichterentscheidungen infrage stellten. Bisher sollte die Information als virale digitale Kampagne und nicht als offizielle Maßnahme gegen die argentinische Nationalmannschaft betrachtet werden.

Der Fall zeigt, wie soziale Medien sportlichen Ärger in Massenmobilisierung verwandeln können. Bei einer Weltmeisterschaft erzeugt jeder Elfmeter, jede Karte oder jede umstrittene Szene gegensätzliche Interpretationen. Die Petition verändert für sich genommen nicht den Verlauf des Turniers, spiegelt jedoch die aufgeheizte Atmosphäre rund um Argentinien wider.
