In Deutschland ist es gesetzlich verboten, einem Hund die Ohren oder die Rute abzuschneiden, nur damit er „besser“ aussieht.

Das Gesetz erlaubt den Eingriff nur, wenn ein Tierarzt ihn aus gesundheitlichen Gründen rechtfertigt, oder in sehr speziellen Fällen bei Jagdhunden, bei denen er für ihre Arbeit unerlässlich ist. Alles andere ist ausgeschlossen: keine Schere für Mode, Rasse oder Schönheitsstandards.

Was nur wenige Menschen wissen: Diese Ohren und diese Rute sind die Sprache des Hundes. Mit ihnen drückt er Angst, Wachsamkeit, Selbstvertrauen oder den Wunsch zu spielen aus. Deshalb ging Deutschland noch weiter: Wurde ein Hund ohne medizinische Rechtfertigung verstümmelt, darf er nicht einmal an Hundeausstellungen teilnehmen. Dem Hund seine Sprache abzuschneiden, selbst aus ästhetischen Gründen, hat seinen Preis.

