Er säuberte einen verlassenen Fluss und entfernte 200 Säcke Müll, doch nun drohen ihm bis zu zwei Jahre Gefängnis, weil er keine Genehmigung hatte

Por Sebastián Jerez
22 June, 2026

Paul Powlesland, Umweltanwalt und Gründer des River Roding Trust, organisierte eine zehntägige freiwillige Säuberungsaktion am Alders Brook, einem Bach im Osten Londons, der so verschmutzt war, dass sich sonst niemand auch nur die Mühe gemacht hatte, ihn anzufassen. Er und seine Freiwilligen holten 200 Säcke Abfall, gebrauchte Spritzen, Messer, Schusswaffen und sogar ein Motorrad aus dem Flussbett. Sie stellten 280 Meter des Flusses wieder her. Wochen später kehrten Fische und Libellen zurück. 🐟

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Am 17. Juni 2026 leitete die britische Umweltbehörde eine strafrechtliche Untersuchung gegen ihn ein. Der Vorwurf: diese Säuberungsaktion ohne die nach den Environmental Permitting Regulations 2016 erforderliche Genehmigung durchgeführt zu haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zwei Jahre Gefängnis. Ja, dafür, dass er einen Fluss gereinigt hat, den die Regierung nie gereinigt hat. 😤

Earthed

Der Fall explodierte in den sozialen Medien und löste weltweit Empörung aus. Warum geht der Staat nicht mit derselben Entschlossenheit gegen diejenigen vor, die diese Spritzen, diese Waffen und dieses Motorrad in den Bach geworfen haben? Die Bürokratie brachte den Freiwilligen, der gehandelt hat, in die Falle — und hat die Verschmutzer noch immer nicht angetastet.

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