Er war 28, als das Knacken seines Nackens seine Wirbelarterie riss und ihn fast lebenslang gelähmt zurückließ: Seine Frau hatte ihn gewarnt, und er hörte nicht auf sie

Por Aracely Molina
2 June, 2026

Josh Hader, 28, Guthrie, Oklahoma. Er spürte eine Spannung in seinem Nacken, dehnte ihn so, wie er es immer tat, hörte das vertraute Knacken — und genau in diesem Moment begann seine gesamte linke Seite taub zu werden. Er versuchte, zum Kühlschrank zu gelangen, um einen Eisbeutel zu holen. Er konnte nicht geradeaus gehen. Als sein Schwiegervater ihn ins Mercy Hospital in Oklahoma City brachte, brauchte er bereits einen Rollstuhl. Die Diagnose: Dissektion der Wirbelarterie, des Gefäßes, das den Nacken mit dem Gehirn verbindet. Ein mikroskopisch kleiner Riss hatte ein Gerinnsel gebildet. Die Ärzte hatten 12 Minuten Zeit, tPA, das gerinnselauflösende Medikament, zu verabreichen, bevor der Schaden irreversibel wurde. Dr. Vance McCollom, der ihn behandelte, erklärte, dass übermäßige Manipulationen des Nackens diese Arterie in eine mechanisch prekäre Lage bringen. Studien bestätigen einen Zusammenhang zwischen dieser Gewohnheit und einem höheren Schlaganfallrisiko, obwohl die Wahrscheinlichkeit gering bleibt. Josh überlebte, blieb aber auf einen Rollator angewiesen, trug wegen einer Schädigung des Sehnervs eine Augenklappe über dem rechten Auge und litt unter chronischem Schluckauf. Seine Frau hatte ihn bereits gewarnt, es nicht zu tun.

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