Ismael Saibari hatte alles gegen sich und hätte aus dem Fußball verschwinden können, bevor er überhaupt angefangen hatte. Anderlecht lehnte ihn kurz vor der Saisonvorbereitung ab, weil er ihrer Meinung nach übergewichtig war. Jeder andere hätte aufgegeben. Er nicht. 🇲🇦

Er spielte bei Mechelen, Genk und landete 2019 in der Jugend von PSV, nachdem sie ihn in der Youth League hatten glänzen sehen. 2023 war er ein Schlüsselspieler, als Marokko zum Sieger des U-23-Afrika-Cups gekrönt wurde. Und als Roberto Martínez, Belgiens eigener Nationaltrainer, ihn dazu aufrief, für das Land zu spielen, in dem er sich entwickelt hatte, sagte Saibari nein. Er entschied sich für seine marokkanischen Wurzeln statt für Bequemlichkeit.

Diese Entscheidung führte dazu, dass er mit Marokko bei der Weltmeisterschaft 2026 spielte und zu einem ihrer größten Stars wurde, was zu seiner Verpflichtung durch Bayern Múnich führte. Derselbe Körper, den ein Verein als Problem betrachtete, bringt ihn nun in die Bundesliga und auf die größten Plätze der Welt. 💪
