Bevor er im Achtelfinale der Weltmeisterschaft zum Henker Brasiliens wurde, hatte Erling Haaland einen anderen Traum: Rapper zu werden. Es war 2016, und der Norweger, gerade einmal 16 Jahre alt, spielte noch für die U17-Nationalmannschaft seines Landes.

Zusammen mit zwei Teamkollegen aus dieser Mannschaft, Erik Botheim und Erik Tobias Sandberg, gründete er eine Gruppe namens Flow Kingz. Sie nahmen nur einen Song auf, „Kygo jo“, inspiriert vom norwegischen DJ Kygo, und das Video sammelte am Ende Millionen von Aufrufen auf YouTube.

Das Projekt wurde nie fortgesetzt. Haaland selbst räumte das Jahre später ein, bereits als Star von Manchester City: Musik war nur ein Spaß unter Freunden, Fußball war immer sein Ding. Und nachdem er zwei Tore erzielt hatte, die Brasilien ausschalteten, wurde mehr als deutlich, dass er die richtige Wahl getroffen hat.
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