Marc Cucurella setzte sich mit Pau Brunet zusammen, dem Gastgeber des Podcasts Paupautista, der ebenfalls eine Autismus-Spektrum-Störung hat, und ließ seine Schutzmauer fallen. Er sprach über seinen Sohn Mateo auf eine Weise, wie Fußballer selten vor einer Kamera sprechen: ohne Verstellung, mit brechender Stimme.

Er erzählte von den Tagen in London, als die Regelschule nicht funktionierte und Mateo ununterbrochen weinte. „Es lässt mich leiden, weil ich manchmal nicht weiß, wie wir ihm helfen können“, gestand er, und das unangenehme Schweigen nach diesem Satz sagte ebenso viel wie die Worte. Es waren Monate, in denen sie sich verloren fühlten und nach Antworten suchten, die nie kamen.

Doch inmitten dieser Angst entstand etwas, das nicht einmal die Spezialisten vorausgesehen hatten: Sein mittlerer Sohn entdeckte, dass es Mateo beruhigte, wenn er ihm vorsang, sobald ihn die Wut überwältigte. Ein junger Bruder, der, ohne es zu merken, zum besten Heilmittel im Haus wurde.
