Tausende Fans küssen bei dieser WM 2026 Fremde, und Ärzte haben begonnen, sich dazu zu äußern. Fans aus Mexiko, den U.S., der Schweiz, Japan, Korea und DR Congo haben virale Bilder hervorgebracht, auf denen rivalisierende Anhänger Lippen an Lippen feiern.


Doch Experten weisen auf etwas hin, das die Euphorie meist zum Schweigen bringt: Ein Kuss kann Herpes simplex Typ 1 im Mundbereich, infektiöse Mononukleose, Cytomegalovirus und in bestimmten Fällen sogar Meningokokken oder Syphilis bei einer aktiven Läsion übertragen. „Die Kusskrankheit“ trägt ihren Namen genau deshalb, weil Infektionen in Kontexten massenhafter Feierlichkeiten keine Seltenheit sind.


Ist es vernünftig, von jemandem Vorsicht zu verlangen, wenn die Person ein gerade gewonnenes Spiel feiern will? Oder verschwindet die Verantwortung für die eigene Gesundheit etwa, nur weil Euphorie im Spiel ist?

