Fegen setzt das Gehirn besser zurück als Kreuzworträtsel, sagen die Zen-Mönche, die es seit Jahrhunderten praktizieren

Por Aracely Molina
19 June, 2026

Den Boden fegen. Das Geschirr spülen. Diese Hausarbeiten, die du fast immer aufschiebst oder im Autopilot erledigst, erweisen sich laut National Geographic als wirksamer, um dein Gehirn zu beruhigen, als ein Kreuzworträtsel zu lösen oder ein Sudoku zu vervollständigen. 🧹✨

Buddhistische Mönche in Ausbildung – unsui genannt – tun dies seit Jahrhunderten in den Klöstern von Kyoto, Japan: Sie widmen große Teile ihres Tages dem achtsamen Reinigen jeder Ecke des Tempels. Nicht als Verpflichtung, sondern als spirituelle Praxis. Der Mönch Shoukei Matsumoto erklärt es in seinem Buch „A Monk’s Guide to a Clean House and Mind“: Im Zen bedeutet, den äußeren Raum in Ordnung zu bringen, auch den inneren zu reinigen. 🙏

Der Schlüssel liegt in vorhersehbarer Wiederholung. Anders als intellektuelle Verpflichtungen – die Anstrengung verlangen und dich erschöpfen können – regulieren körperliche, routinemäßige Aufgaben das Nervensystem, lindern Angst und erhöhen sogar die Frustrationstoleranz. Dein Gehirn ruht sich gerade deshalb aus, weil es sich nicht anstrengen muss. Wenn du das nächste Mal fegst, tu es langsam und aufmerksam: Vielleicht tust du gerade das Klügste des Tages. 🧠

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