Félix war vier Jahre lang die Katze der Familie García in Catia La Mar, Venezuela, als das Erdbeben vom 24. Juni 2026 zwei Stockwerke ihres Gebäudes zum Einsturz brachte.

Seine Besitzerin, Francis García, verlor an diesem Tag ihren Vater und eine weitere ihrer Katzen, Luca. Félix galt unter den Trümmern als tot, bis vier Tage später jemand feststellte, dass er noch lebte. Es dauerte ganze 37 Tage, ihn dort herauszuholen: unterernährt, dehydriert, sein Körper voller Kratzer und Schmerzen, die die Tierärzte Sebastián Ures und Ludeimar Rosendo dringend in einem McDonald’s in Caraballeda behandelten.

Seine Geschichte ging als Symbol der Hoffnung inmitten der Tragödie um die Welt. Die Tierärztin Dianny D’Amelio kümmerte sich Woche für Woche um ihn, bis Félix das scheinbar Unmögliche schaffte: wieder bei Francis zu sein. Er starb am 15. August 2026 an Atemstillstand, eine Folge der Belastung, die diese 37 Tage unter der Erde hinterlassen hatten. Er konnte sich in den Armen der Person verabschieden, die nie aufgehört hatte, nach ihm zu suchen.

