Forschende der Memorial University in Kanada veröffentlichten am 27. Mai 2026 eine Studie, die direkt aus einem Science-Fiction-Film zu stammen scheint.
Sie trennten Fragmente vom Körper eines Tieres ab und ließen sie in natürlichem Meerwasser ohne zugesetzte Nährstoffe. Statt zu sterben, schlossen die Gewebe ihre Wunden, wuchsen weiter und blieben mehr als drei Jahre lang stoffwechselaktiv.

Der seltsamste Teil: Sie hatten weder Mund noch Magen, konnten jedoch Aminosäuren direkt aus dem Wasser aufnehmen, um Nährstoffe zu erhalten. Sie behielten außerdem ihre Immunaktivität und die Fähigkeit, Schäden zu reparieren.
In der ersten Woche schrumpften die Fragmente sogar um etwa 23%, gewannen dann jedoch ihre Größe zurück und waren nach einem Jahr ungefähr 12% größer als zum Zeitpunkt ihrer Abtrennung.
Das Tier, das dazu fähig ist? Die Seegurke Psolus fabricii, eine Kaltwasserart aus dem Nordatlantik und der Arktis.
Wissenschaftler beschreiben das Phänomen als eine Form von „natürlicher Gewebe-Unsterblichkeit“, obwohl das nicht bedeutet, dass sie nachgewiesen haben, dass diese Gewebe für immer leben können.
