Frankie wusste schon immer, dass er Vater werden wollte.

Bei der Geburt wurde ihm das weibliche Geschlecht zugeordnet, aber er wurde ein Mann: beidseitige Mastektomie, Testosterontherapie, ein Bart und Haare am Bauch. Sein Körper passte endlich zu seinem Empfinden, das ihn sein ganzes Leben begleitet hatte, und die Geschlechtsdysphorie lag hinter ihm. Sein Wunsch, Kinder zu haben, dagegen verschwand nie. „Ich habe mit mir selbst Frieden geschlossen, und jetzt kann ich diese beiden Dinge miteinander vereinbaren“, sagt er.

Gemeinsam mit seinem Partner Rāwā beschloss er, den nächsten Schritt zu wagen. Es dauerte mehrere Jahre, bis sie ein Kind zeugen konnten. Auf diesem Weg gab es Fehlgeburten und verurteilende Blicke von Menschen, die nichts über sie wussten. Frankie musste ein Kind in seiner Gebärmutter austragen, ohne aufzuhören, sich als Mann zu fühlen; Rāwā musste die geliebte Person während des gesamten Prozesses beschützen.

Heute sind sie für Hiwa Dad und Pāpā und haben eine enge, liebevolle Familie aufgebaut. Ihre Geschichte wurde in dem neuseeländischen Dokumentarfilm „Trans & Pregnant“ festgehalten, der beim FIFO 2025 gezeigt wurde.
