Eine französische Frau namens Marine Rousseau, 41, wurde in Portugal zusammen mit ihrem Partner festgenommen, nachdem ihr vorgeworfen worden war, ihre beiden Kinder in einem Wald ausgesetzt zu haben. Die Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren wurden allein, weinend und desorientiert von Menschen gefunden, die durch das Gebiet kamen.

Den Ermittlungen zufolge sollen die Mutter und der Stiefvater die Minderjährigen getäuscht haben, indem sie sie glauben ließen, sie würden an einer Art „Schatzsuche“ teilnehmen. Die Kleinen wurden mit Rucksäcken, zwei Stück Obst und Wasser zurückgelassen und fast 48 Stunden lang ausgesetzt.

Den Behörden gelang es, das Paar in einem Café festzunehmen, mehr als 150 Kilometer von dem Ort entfernt, an dem die Kinder gefunden wurden. Der Vater der Kinder hatte sie am 11. Mai als vermisst gemeldet, nachdem sie aus ihrem Zuhause verschwunden waren.
