Tina Hines ging an jenem Nachmittag des 12. April 2018 in Phoenix, Arizona, mit ihrem Ehemann Brian spazieren. Sie schafften es nicht einmal bis zur Tür; Tinas Herz blieb genau dort stehen, und 27 Minuten lang gab es keinen Puls, keine Atmung und kein Lebenszeichen.

Brian stand nicht einfach nur daneben und sah zu. Er führte bei ihr eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, während die Sanitäter eintrafen, und sie belebten sie mehrmals wieder, bevor sie sie in den Krankenwagen luden. Im Krankenhaus intubierten sie sie und versetzten sie in ein künstliches Koma, damit ihr Körper das Geschehene verkraften konnte.

Als sie aufwachte, konnte sie wegen des Schlauchs, der sie am Leben hielt, keinen Laut von sich geben. Sie deutete auf Papier und einen Stift und schrieb mit zitternder Hand zwei Worte, deren Bedeutung ihre Familie erst nach einiger Zeit entziffern konnte: „Es ist real“. Später, als sie ihre Stimme wiederhatte, sagte sie, sie habe vollkommene Ruhe empfunden und eine Gestalt mit offenen Armen gesehen, umgeben von Farben, für die sie niemals einen Namen hätte finden können. Heute wiederholt sie es in jedem Interview und ist überzeugt, dass der Himmel auf der anderen Seite auf sie gewartet habe.


