Fünf Männer wurden in weniger als einer Woche in einem Viertel in Mexiko an Pfähle gebunden aufgefunden: Die Behörden haben noch immer keine Antworten

Por Sebastián Jerez
22 June, 2026

Fünf Männer in weniger als einer Woche. Das ist die Zahl, die die Bewohner von Lagos de Moreno im mexikanischen Bundesstaat Jalisco in Alarmbereitschaft versetzt hat, wo seit dem 12. Juni eine Reihe von Entdeckungen ohne Präzedenzfall in der Gegend verzeichnet wurde: Menschen, die an Pfähle gebunden und für alle sichtbar auf öffentlichen Straßen an verschiedenen Punkten der Stadt aufgefunden wurden.

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Der jüngste Fall ereignete sich im Morgengrauen an der Kreuzung von Paseos de la Montaña und Paseo de la Cuesta vor einer Filiale von Bodega Aurrerá Express. Das Opfer hatte eine Kopfverletzung, die angeblich durch einen stumpfen Schlag verursacht wurde, und neben ihm wurde ein schwarzes Motorrad gefunden. Die vorherigen Fälle verteilten sich auf das Viertel El Calvario, das Viertel Centro und das Viertel Indeco, wo zwei Männer unter identischen Umständen aufgefunden wurden.

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Was die Bewohner am meisten empört, ist nicht nur die Gewalt selbst, sondern auch das offizielle Schweigen: Bislang haben die Behörden auf den verschiedenen Regierungsebenen die Verantwortlichen nicht identifiziert, das Motiv nicht erklärt und keine konkrete Sicherheitsgarantie für eine Stadt angeboten, die fünfmal in Folge mit einem neuen Opfer aufwachte, das an einen Pfahl gebunden war.

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