Sie gab vor, den 11-S überlebt zu haben, leitete den Opferverband und überzeugte ein ganzes Land davon, dass sie eine Heldin sei – aber ALLES war eine Lüge

Por Alexander López
11 September, 2026

Alicia Esteve (Tania) Head war am 11. September 2001 nie in New York.

Von Barcelona aus erfand sie Tania Head: eine Überlebende aus dem 78. Stock des Südturms mit einem Verlobten namens Dave, der an diesem Tag angeblich starb.

Die Lüge war so überzeugend, dass sie schließlich den Vorsitz der World Trade Center Survivors Association übernahm und sich mit Rudolph Giuliani, dem damaligen Bürgermeister von New York, traf.

Jahrelang weinten Hunderte echte Opfer gemeinsam mit ihr, hörten ihr bei Reden zu und vertrauten auf ihre Führung.

2007 enthüllte die New York Times, dass alles falsch war. Sie war nie in den Türmen und hatte an diesem Tag niemanden verloren. Am empörendsten ist, dass in den Vereinigten Staaten das Annehmen einer falschen Identität nur dann eine Straftat ist, wenn damit ein finanzieller Vorteil verbunden ist, und sie nie um Geld gebeten hatte.

Jetzt rekonstruiert die von Kike Maíllo inszenierte Dokumentation „The Survivor“, wie eine Lüge ohne rechtliche Bestrafung es schaffte, den Schmerz einer echten Tragödie jahrelang zu manipulieren.

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