9:30 Uhr nachts. Das Stadion fast leer, die Lichter begannen auszugehen, und er war immer noch da. Erling Haaland, gerade mit Norwegen aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden, hatte es nicht eilig zu gehen.

Während die meisten Fußballer nach einem solchen Abschied lieber direkt in der Kabine verschwunden wären, blieb der norwegische Stürmer. Er posierte mit seiner Familie für Fotos, ging zu den Fans, die noch am Spielfeldrand warteten, und hörte kein einziges Mal auf zu lächeln. Es gab keine Kameras, die ihn dazu zwangen, und keinen Verein, der Druck auf sein Image ausübte. Nur einen 24-jährigen Spieler, der verstand, dass auch diese Unterstützer stundenlang auf ihn gewartet hatten.

Dieses Turnier machte ihn zu einer der beliebtesten Figuren des Augenblicks. Und das lag nicht nur an seinen Toren.
