„Ich bin dick und habe sie zerquetscht, ohne es zu wollen“: Angeklagter versuchte, einen Femizid als Unfall beim Sex zu tarnen

Por Rodrigo Martínez
19 May, 2026

Die Ermittlungen zum Tod von Ada Barrozo Quilo in Caleta Olivia, Argentinien, nahmen eine radikale Wendung, nachdem das Ergebnis der Autopsie bekannt wurde. 

Die Untersuchung ergab mechanische Asphyxie, neun gebrochene Rippen, Perforationen in beiden Lungen und schwere innere Verletzungen – ein Bild extremer Gewalt, das die anfänglichen Hypothesen eines natürlichen Todes oder einer fahrlässigen Tötung vollständig ausschloss. 

Ihr Partner, Sergio Navarro, 34, hatte vor Gericht erklärt, die Frau sei während eines sexuellen Kontakts gestorben und es sei ein Unfall gewesen; er ging sogar so weit zu sagen: „Ich bin dick und habe sie zerquetscht, ohne es zu wollen“.

Doch medizinische Gutachten wiesen darauf hin, dass das beobachtete Ausmaß der Verletzungen über mehrere Minuten hinweg anhaltende Krafteinwirkung erforderte, und an den Händen des Opfers wurden zudem Spuren gefunden, die zu Bisswunden passten und als mögliche Versuche der Selbstverteidigung interpretiert wurden. Der Angeklagte bleibt in Haft, während die gerichtlichen Ermittlungen voranschreiten.

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