„Ich tat es, weil er der Antichrist war“: Eine Mutter war vom Prozess gegen Lindsay Clancy besessen und wiederholte schließlich dieselbe Tragödie mit ihrem eigenen Sohn

Por Valentina Ulloa
7 September, 2026

Corie Walsh, 38, lebte mit ihrem Ehemann und ihren vier Kindern in Frankfort, Illinois. In jener Woche konnte sie ihr Handy nicht aus der Hand legen: Sie verfolgte jedes Detail des Prozesses gegen Lindsay Clancy, der Frau, die beschuldigt wird, ihre drei Kinder in Massachusetts getötet zu haben, und besprach den Fall per Textnachrichten mit ihren Freunden.

Am Dienstag, dem 1. September, schrieb sie bis nach Mittag weiter Nachrichten. Dreieinhalb Stunden später fand ein Nachbar Barrett, ihren knapp 2 Jahre alten Sohn, leblos im Keller des Hauses. Der Nachbar versuchte, ihn wiederzubeleben, bis die Sanitäter eintrafen, doch der Junge überlebte nicht.

Facebook/Corie Walsh

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sagte Walsh den Ermittlern, sie habe ihren Sohn getötet, weil sie glaubte, er sei der „Antichrist“. Sie hatte außerdem Verletzungen, die sie sich selbst zugefügt hatte. Ihre Anwältin Andrea Lyon sagt, dass sie eine psychotische Episode erlebte. Die drei anderen Kinder der Familie erlitten keine körperlichen Verletzungen.

NYP/AFP

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