Mutter zu sein ist ein Vollzeitjob; es ist nichts Einfaches.
Die Geschichte der brasilianischen Schauspielerin und Schriftstellerin Karla Tenório ging viral, nachdem sie öffentlich erklärt hatte, dass sie es „hasst, Mutter zu sein“, und die Mutterschaft bereut.

Tenório erklärte, dass sie nie Kinder haben wollte, aber schließlich dem Wunsch ihres Partners nachgab. Obwohl sie sagte, dass sie ihre Tochter liebt, kritisierte sie die „romantisierte“ Sicht auf die Mutterschaft und den sozialen Druck, der viele Frauen dazu zwingt, in dieser Rolle glücklich zu wirken.

Sie enthüllte außerdem, dass sie an einer postpartalen Psychose und jahrelang unter tiefer Schuld litt und versuchte, eine „perfekte Mutter“ zu werden.
Im Laufe der Zeit gründete sie die Bewegung „Regretful Mother“, einen Raum in den sozialen Medien, in dem andere Frauen ohne Angst über Frustrationen, Erschöpfung und Reue im Zusammenhang mit der Mutterschaft sprechen können.

Ihr Zeugnis löste eine intensive Debatte zwischen denen aus, die sie dafür unterstützten, eine wenig besprochene Realität sichtbar zu machen, und denen, die ihre Aussagen infrage stellten.
