„Ich konnte es an meiner Kleidung riechen, wie morsches Holz“: die Frau, die ihren eigenen Krebs vor den Ärzten erkannte

Por Maried Díaz
4 September, 2026

Kate bemerkte es vor jedem Bluttest.

Egal, wie oft sie ihre Kleidung und Bettwäsche wusch, ein seltsamer Geruch wollte nicht verschwinden: etwas, das an eine Mischung aus einem Kater, nassem Holz und einem Hauch Zimt erinnerte. Sie erwähnte es ihrem Arzt gegenüber zunächst nur als Vermutung, und die Tests bestätigten ein Non-Hodgkin-Lymphom. Nach der Behandlung verschwanden sowohl der Krebs als auch der Geruch, bis sie Monate später beide zurückkehrten – diesmal aufgrund von Schilddrüsenkrebs.

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Sie ist nicht die Einzige, die behauptet, die Krankheit schon vor der Diagnose gerochen zu haben: Andere beschreiben ein süßes, fermentiertes Aroma, wie Sauerteigstarter. Die Wissenschaft diskutiert noch darüber, ob der menschliche Geruchssinn Krebs erkennen kann, bestätigt aber, dass Krebszellen flüchtige organische Verbindungen freisetzen, die den Körpergeruch verändern, und dass ausgebildete Hunde sie mit einer Genauigkeit von bis zu 98 % identifizieren können. Kate glaubt, die Nase eines Bluthunds zu haben. Damit könnte sie gar nicht so falsch liegen.

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