„Ich liebe dich. Warte auf mich, ich bin gleich da.“ Das sagte Jeanette Toczko zu ihrem Ehemann Alexander, als er am 17. Juni 2015 in San Diego in ihren Armen gestorben war.

Sie kannten einander seit ihrem 8. Lebensjahr, in Stamford, Connecticut, als Kinder polnischer Einwanderer, die sich nicht einmal vorstellen konnten, was das Schicksal für sie bereithielt.

Sie heirateten 1940 und ließen einander nie los: Er diente während des Zweiten Weltkriegs bei der Navy, gründete später ein Fotostudio in San Diego, und sie blieb zeitlebens seine Stylistin.


Als Alexander sich im Mai jenes Jahres die Hüfte brach, wusste die Familie, dass das Ende nahte. Ein Hospizdienst brachte ein Bett ins Haus, damit sie bis zur allerletzten Minute zusammenbleiben konnten.

Mit Luftballons und Blumen feierten sie ihren 75. Hochzeitstag, während er in ihren Armen im Sterben lag.
Jeanette hielt ihr Versprechen. Sie starb nur 24 Stunden später, am 18. Juni, ohne auch nur einen einzigen Tag ohne ihn allein verbracht zu haben.
