Ilia Topuria war erst wenige Jahre alt, als er etwas verstand, das sein gesamtes Leben prägen sollte.

„Ich sah, wie meine Mutter und mein Vater arbeiteten; ich sah das Leben, das wir führten, ähnlich dem von Millionen Familien, und ich wollte es verändern“, schrieb der georgisch-spanische Kämpfer in einem in Marca veröffentlichten Essay. Was folgt, ist eine Geschichte, die nur wenige kannten: Fast sechs Jahre lang lebten Topuria und sein Bruder getrennt von ihren Eltern, die nach Spanien auswanderten, während die Unterlagen zur Familienzusammenführung in der Bürokratie feststeckten. Währenddessen wuchs er in Georgien auf, einem Land, das 2008 einen Krieg erlebte, der auch ihn persönlich betraf.

„Deshalb legte ich mir, als ich dachte: „Ich werde jemand“, eigentlich selbst ein Versprechen ab“, gestand er. Heute, nachdem er den UFC-Titel und seine ungeschlagene Bilanz an Justin Gaethje verloren hat, klingen diese Worte anders. Sie sprechen nicht von einem unbesiegbaren Champion, sondern von einem Kind, das die Abwesenheit seiner Eltern in den Antrieb für eine ganze Karriere verwandelte. 🥋❤️
