Der Bruch in Brad Pitts Familie hat den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt. In einem der verheerendsten und öffentlichkeitswirksamsten Schläge für den Hollywood-Schauspieler hat seine Tochter Zahara die rechtlich bindende und endgültige Entscheidung getroffen, den Nachnamen „Pitt“ vollständig aus ihren offiziellen Dokumenten zu streichen und rechtlich nur den ihrer Mutter anzunehmen: Zahara Marley Jolie.


Die 21-jährige Studentin des renommierten Spelman College erledigte nicht nur den Papierkram vor Gericht, sondern hatte ihre Haltung bereits bei ihrer Vorstellung an der Universität laut verkündet und vor Hunderten von Menschen stolz ausgerufen: „Mein Name ist Zahara Marley Jolie!“ Damit machte sie deutlich, dass der Nachname ihres Vaters in ihrem persönlichen und akademischen Leben bereits vollständig ausgelöscht war.


Mit dieser Entscheidung wird Zahara offiziell zur dritten der sechs Geschwister, die den Nachnamen Pitt öffentlich abgelegt hat. Sie schließt sich damit dem drastischen rechtlichen Schritt an, den ihre Schwester Shiloh an ihrem 18. Geburtstag unternahm, sowie der Entfremdung von Vivienne und Maddox, die „Pitt“ ebenfalls aus ihren Theater- und Berufsnennungen entfernt haben.


Was nach dem umstrittenen Vorfall im Flugzeug im Jahr 2016 als stille Distanz begann, hat sich zu einem systematischen Boykott der jungen Leute gegen ihren leiblichen und Adoptivvater entwickelt und eine heftige Debatte in der Unterhaltungswelt ausgelöst.


Haltet ihr die Haltung der jungen Leute für eine reife Art, ihren eigenen Weg zu gehen, oder ist sie das traurige Ergebnis des erbitterten Rechtsstreits, der nach der Scheidung entbrannte?
