Eine Mutter hatte monatelang etwas Seltsames bemerkt: Ihre Tochter verschränkte die Hände unter ihrem Kinn, in Restaurants, im Wartezimmer des Arztes, überall. Sie verstand nicht, woher diese besondere Geste kam, bis sie ein Video davon aufnahm, wie Onkel Matt genau dasselbe tat.
Matt hat das Down-Syndrom, und seine Nichte bewundert ihn so sehr, dass sie seine Bewegungen nachahmt, ohne dass er sie darum bitten muss. Er bemerkte es nicht nur – er dankte ihr dafür schriftlich. Auf der Geburtstagskarte des Mädchens hinterließ er ihr einen Satz, der alles zusammenfasst: „Ich mag es, wenn du mich nachmachst“.


Als jemand kommentierte, dass sie „lernen sollte, das nicht zu tun“, weil die Welt „nicht noch mehr Menschen braucht, die so tun, als hätten sie besondere Bedürfnisse“, war die Antwort der Familie einfach und bestimmt: Das ist kein Schauspiel, sondern ein Ausdruck von Freude. Und diese Geste, genau die, die ein Fremder korrigieren wollte, ist nun die Art, wie ein kleines Mädchen ihrem Onkel zeigt, wie sehr sie ihn liebt.
