In Ghana bestatten sie ihre Toten in kreativen Särgen in Form von Flugzeugen, Fischen oder Coca-Cola, je nach ihrer Leidenschaft 😳

Por Valentina Ulloa
23 July, 2026

Teshie, nahe Accra, 1950er Jahre. Der Tischler Seth Kane Kwei baut für einen lokalen Häuptling eine Sänfte in Form einer Kakaoschote.

Der Häuptling stirbt, bevor er sie benutzen kann. Die Familie beschließt etwas Ungewöhnliches: ihn genau darin zu bestatten.

So entstand, fast zufällig, eine der faszinierendsten Bestattungstraditionen der Welt. Kurz darauf schnitzte Kane Kwei einen flugzeugförmigen Sarg für seine eigene Großmutter, die ihr ganzes Leben lang vom Fliegen träumte und es nie tat.

Von da an wurde unter dem Volk der Ga jeder Sarg zu einem Spiegel: Fischer wurden in riesigen Fischen bestattet, Fotografen in hölzernen Kameras, andere in einem Schuh oder einem Auto, je nachdem, was sie im Leben liebten.

Die Werkstatt steht noch immer in Teshie und wird heute von Eric Adjetey Anang, dem Enkel des Schöpfers, geführt. Seine Werke haben das British Museum, das Brooklyn Museum und das Centre Pompidou in Paris erreicht. Welche Form würdest du für das Ende deiner Geschichte wählen? 😅

Puede interesarte