Junge Peruanerin verkaufte Fisch, um ihre Familie zu unterstützen und ihr Jurastudium zu finanzieren: Sie schloss ihr Studium ab und ist nun als Juristin tätig 👏

Por Rodrigo Martínez
4 September, 2026

Ruth Llantoy roch nach Fisch, bevor sie nach Erfolg roch.

Sieben Jahre lang stand sie auf einem Markt in Pucallpa, Peru, und verkaufte Fisch, um ihre Familie zu unterstützen. Niemand hätte sich vorstellen können, dass sich hinter diesen kalten Händen und dieser fleckigen Schürze eine künftige Juristin verbarg, die rechnete: wie viel noch bis zur nächsten Zahlung an die Universität fehlte, wie viel für Bücher und wie viel nötig war, um nicht aufzugeben. Jeder Verkauf war ein weiterer Baustein in einem Traum, den nur sie in seiner Gesamtheit sehen konnte.

Sie hatte niemanden, der ihr Studium bezahlte, und keinen einfachen Weg. Sie hatte unmögliche Zeitpläne, frühe Marktmorgen und Nächte mit Lernen. Und vor allem hatte sie die Gewissheit, dass die Arbeit, die sie leistete, sie nicht durch ihre Geringfügigkeit definierte, sondern durch das, was sie damit aufbaute.

Heute ist Ruth bereits Juristin. Und wenn Menschen sie nach diesen sieben Jahren zwischen Fischen fragen, verbirgt sie sie nicht: Sie ist ihnen dankbar. „Schäme dich niemals für die Arbeit, die du leistest“, sagte sie, und dieser Satz ist der wahre Titel ihrer Geschichte.

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