Roberto Lopes öffnete 2019 eines Tages LinkedIn, um seine Uni-Aufgaben zu prüfen. Da war eine seltsame Nachricht auf Portugiesisch von jemandem, der behauptete, eine afrikanische Nationalmannschaft zu vertreten. Er schickte sie direkt ins Nirwana. 🗑️

„Er sprach kein Portugiesisch und nutzte LinkedIn nur für Uni-Angelegenheiten“, erzählte der irische Verteidiger dem Programm Footballers Unfiltered. „Als ich diese Nachricht sah, dachte ich, sie sei gefälscht, dass es Spam sei“.

Aber der Verband von Kap Verde gab nicht auf: Sie schrieben ihm noch einmal, diesmal auf Englisch. Lopes antwortete. „Von da an begann alles. Es ist verrückt, jetzt darüber nachzudenken“, gab er zu. Er nutzte einen Übersetzer, um zu kommunizieren, nahm die Nominierung an, und der Rest ist Geschichte. 🌍⚽
Und die Geschichte ergibt Sinn: Kap Verde hat kaum 500.000 Einwohner und stellte einen WM-Kader ohne einen einzigen Spieler aus der heimischen Liga zusammen, indem es in ganz Europa die Kinder und Enkel von Auswanderern aufspürte.
Am 15. Juni tritt Roberto Lopes — derjenige, der eine Spam-Nachricht beinahe gelöscht hätte — in Atlanta gegen Spanien und Lamine Yamal an. 🦈🔵
