
Keke Palmer spielt in ‘I Love Boosters’ mit, einem antikapitalistischen Film über Frauen, die Luxuskleidung stehlen, um sie in ihrer Community günstiger zu verkaufen. Während der Promotion dafür äußerten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen vor Kameras und auf roten Teppichen Kritik an dem System. Das Problem: Im Internet wurde schnell auf den Widerspruch hingewiesen, berühmt zu sein, gut bezahlt zu werden und genau diese Aufmerksamkeit zu nutzen, um über ein System zu sprechen, von dem sie leben. Ein Teil der Öffentlichkeit feiert das — ‘Prominente, die den Kapitalismus kritisieren, sind ein Gewinn, keine Belastung’, schrieb ein User —, während ein anderer Teil genervt reagiert: ‘wenn reiche Leute so etwas sagen, macht mich das einfach wütend.’ Es ist nicht das erste Mal, dass das passiert: Bei der Met Gala 2026 trug Sarah Paulson eine Kollektion, die die Superreichen verspotten sollte … bei einer Veranstaltung mit einem Ticketpreis von 56,000 Dollar unter dem Vorsitz von Jeff Bezos. Die Frage, die nie wirklich jemand beantwortet, ist, ob Glaubwürdigkeit wichtig ist, wenn die Botschaft richtig ist.
