Das Röntgenbild sieht aus wie aus einem Horrorfilm, aber es ist wirklich passiert.
Ein 25-jähriger Mann kam in ein Krankenhaus in Südafrika und klagte lediglich über starke Kopfschmerzen und Beschwerden beim Bewegen seines linken Auges. Niemand hätte sich vorstellen können, dass er vier Tage lang mit der mehr als 10 Zentimeter langen Klinge eines Messers in seinem Schädel verbracht hatte.

Alles hatte nach einer Schlägerei begonnen, bei der er versucht hatte, einen Freund zu verteidigen. Aufgrund des Alkohols, des Aufpralls und der Tatsache, dass sich der Griff der Waffe löste, bemerkte der Mann nie, dass die Klinge vollständig in seinem Kopf stecken geblieben war. Er dachte, er sei nur geschlagen worden.

Die Röntgenaufnahmen ließen die Ärzte fassungslos zurück: Das Messer war unter seinem linken Auge eingedrungen und in einem Knochen stecken geblieben, wodurch es nicht weiter vordringen und das Gehirn oder große Blutgefäße beschädigen konnte. Dennoch war das Risiko, es zu entfernen, enorm.

Nach mehreren Untersuchungen durch ein Team aus Augenärzten, Neurochirurgen und Kiefer-Gesichtschirurgen gelang es den Spezialisten, die Klinge zu entfernen, ohne sein Sehvermögen zu beeinträchtigen oder schwere Verletzungen zu verursachen. Bereits zwei Tage nach der Operation wurde der Patient aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Ärzte selbst beschrieben den Fall als äußerst ungewöhnlich, da eine durchdringende Verletzung dieser Art normalerweise massive Blutungen, Infektionen oder schwere neurologische Schäden verursacht. In diesem Fall war es die genaue Position des Messers, die ihm letztlich das Leben rettete.
