Ein Leistenlappen ist eine Technik, die in der rekonstruktiven Chirurgie zur Behandlung schwerer Fingerverletzungen eingesetzt wird, insbesondere wenn Haut, Gewebe oder die Durchblutung verloren gegangen sind.

Das Verfahren besteht darin, die Hand vorübergehend an der Leistengegend zu befestigen, damit der verletzte Finger Blut und gesundes Gewebe aus diesem Teil des Körpers erhält. Für ungefähr 21 Tage bleibt die Hand befestigt, während sich eine neue Blutversorgung bildet und die Wunde heilt.

Sobald der Prozess abgeschlossen ist, trennen die Ärzte die Hand wieder und setzen die Genesung des Patienten fort.

