Sie verkündete live den angeblichen Tod von Messis Vater, ohne jede Überprüfung, und wurde Stunden später gefeuert: „Ein Haufen verantwortungsloser Leute“

Por Rodrigo Martínez
18 June, 2026

Florencia Peña blickte in die Kamera, bekam etwas über ihren Knopf im Ohr durchgegeben und sagte es, ohne mit der Wimper zu zucken: „Messis Vater ist gerade gestorben.“ Es war der 18. Juni 2026, mitten während der Weltmeisterschaft, und die Nachricht ging in Sekunden viral. Es gab nur ein Problem: Niemand hatte sie überprüft.

Acht Minuten später nahm die Moderatorin es selbst live auf Sendung zurück. Das Produktionsteam von Luzu TV räumte den Fehler mit einem Satz ein, der alles zusammenfasst: „Wir haben es gesendet, bevor wir es überprüft haben, wir entschuldigen uns.“ Es gab keine offizielle Quelle, keine Bestätigung, nicht einmal das grundlegendste journalistische Protokoll. Nur einen Knopf im Ohr, eine Moderatorin und ein offenes Mikrofon vor Tausenden von Zuschauern. Der Journalist Ángel de Brito gehörte zu den Ersten, die es öffentlich dementierten.

Nicolás Occhiato, Eigentümer des Senders, räumte ein, dass „eine harte Sanktion gerechtfertigt ist“. In den sozialen Medien war derweil bereits alles in Gang gekommen: Hunderte von Kritiken, ein sofortiger Trend und eine Frage, auf die es keine gute Antwort gibt. Wie verkündet man Millionen von Menschen den Tod von jemandem, der lebt, im denkbar schlimmsten Moment, ohne absolut irgendetwas zu überprüfen?

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