Luis Suárez biss Chiellini bei der WM 2014 und erhielt die härteste Sanktion, die die FIFA je für einen Vorfall auf dem Spielfeld verhängt hatte 🦷

Por Emilia Lara
10 June, 2026

In der 79. Minute von Uruguay gegen Italien, bei ausgeglichenem Spielstand in Natal, beugte sich Luis Suárez über Giorgio Chiellinis linke Schulter und grub seine Zähne in ihn. 🫢 Der mexikanische Schiedsrichter Marco Antonio Rodríguez sah den Vorfall nicht. Chiellini zog sein Trikot herunter, um die Bissspur zu zeigen, aber das Spiel lief weiter. Uruguay gewann 1:0 und zog ins Achtelfinale ein.

Was danach kam, war historisch. Die FIFA leitete ein Disziplinarverfahren ein, sichtete die Aufnahmen und verhängte nur 48 Stunden später eine der härtesten Sanktionen, die bei einer Weltmeisterschaft je ausgesprochen wurden: eine offizielle Sperre von neun Länderspielen, vier Monate Ausschluss von fußballbezogenen Aktivitäten und eine Geldstrafe von 100,000 Schweizer Franken, was damals etwa 112,000 Dollar entsprach. Suárez verließ das Mannschaftsquartier und kehrte nach Montevideo zurück, während seine Teamkollegen in Brasilien blieben. 🛫

Action Images
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Es war nicht das erste Mal: Er hatte bereits 2010 während seiner Zeit bei Ajax Otman Bakkal gebissen und 2013, als er für Liverpool spielte, Branislav Ivanović. Vier Jahre nach dem Vorfall mit Chiellini nahm das IFAB Beißen ausdrücklich in Regel 12 als ein Vergehen auf, das mit einer direkten roten Karte geahndet wird. Obwohl die Bestimmung offiziell nicht Suárez’ Namen trägt, bleibt sein Fall das bekannteste Beispiel. 📋

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