Marlene Santana überlebte nach dem Erdbeben in Venezuela fast 4 Tage unter den Trümmern, und das Erste, worum sie bat, war eine Coca-Cola

Por Antonia Osses
1 July, 2026

Marlene Santana, 69, verbrachte nach dem doppelten Erdbeben, das das Land am 24. Juni erschütterte, fast vier Tage unter den Trümmern ihres Hauses in La Guaira, Venezuela, eingeschlossen. Ihr vierstöckiges Haus hatte sogar den gefürchteten Erdrutsch von 1999 überstanden. Dieses Mal hatte es nicht so viel Glück.

Ein Team von Rettungskräften aus El Salvador fand sie lebend zwischen den Betontrümmern. Als sie schließlich sprechen konnte, bat sie weder um Wasser noch um Hilfe für ihre vermissten Angehörigen. Sie bat um eine Coca-Cola. Präsident Nayib Bukele schilderte den Moment in seinen sozialen Medien, und die Ärzte mussten ihr erklären, dass sie vor jedem Getränk intravenöse Flüssigkeit benötigte.

Heute erholt sich Marlene in einem Krankenhaus, während sie auf Nachrichten von ihrem Ehemann, ihrer Tochter und ihrer Schwester wartet, die bei ihr waren, als die Erde bebte. Inmitten einer Tragödie, die bereits mehr als 1,700 Menschenleben gefordert hat, wurde dieses kleine Verlangen zu einem Symbol dafür, dass man selbst unter den Trümmern noch an den einfachen Dingen des Lebens festhält.

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