Messis Statue in Cutral Co war bereits im Trend. Mit 26 Metern Höhe, 70 Tonnen Stahl und Beton aus der Ölindustrie und dem hochgehaltenen WM-Pokal von Katar 2022 wurde das am 16. Juni 2026 in Neuquén eingeweihte Monument zu einem der meistdiskutierten Themen in Argentinien. Die Memes ließen nicht lange auf sich warten: Man verglich sie mit Christus dem Erlöser und witzelte, dass Messi nun den Schiefen Turm von Pisa in der Höhe übertrifft.
Doch niemand hatte gesehen, was der Blickwinkel von hinten verbarg. In dieser Woche kursierten neue Bilder des Werks, die von hinten aufgenommen wurden, und die Perspektive von dort verändert radikal, wie die Position des Pokals gelesen wird. Die Vision des Bildhauers aus Neuquén, Aldo Beroisa, war monumental und feierlich; die Sicht des Internets war … etwas anderes. Innerhalb von Sekunden gingen die Fotos viral, begleitet von einer Welle von Kommentaren, die Staunen mit Gelächter mischten.
„Die beste Trophäe war schon immer seine 😏“, schrieb ein Nutzer. Andere waren weniger subtil und kommentierten, dass er „etwas“ Gigantisches habe 😂. Für die Einwohner von Cutral Co bleibt das Werk eine Quelle des Stolzes und ein Tourismusmotor für Patagonien. Für den Rest der Welt ist es der Beweis, dass Messi unabhängig vom Blickwinkel, aus dem man ihn sieht, internationale Gespräche auslöst.
