Minnie Woolsey wurde mit einer äußerst seltenen genetischen Erkrankung geboren, und Hollywood machte sie zum „Vogelmädchen“ des Films Freaks

Por Sebastián Jerez
14 September, 2026

Minnie Woolsey wurde um 1880 in Rabun County, Georgia, mit einer Erkrankung geboren, die damals niemand zu benennen wusste.

RNZ

Historiker glauben, dass sie am Seckel-Syndrom litt, einer genetischen Erkrankung, die so selten ist, dass sie auch heute noch Gegenstand medizinischer Forschung ist. Sie verursacht Mikrozephalie, eine äußerst geringe Körpergröße und sehr markante Gesichtszüge: einen zurückliegenden Kiefer, eine auffällige Nase und ein vollständiges Fehlen der Zähne. Minnie war außerdem kahl und hatte eine schwere Sehbehinderung, nahezu vollständige Blindheit.

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Ein Unternehmer, der eine reisende Show betrieb, entdeckte sie und machte sie unter dem Namen „Minnie Ha Ha“ zu einer Jahrmarktsattraktion. Jahre später holte Regisseur Tod Browning sie für seinen Film Freaks (1932) nach Hollywood, wo sie als Koo-Koo, das Vogelmädchen, unsterblich wurde. Niemand weiß genau, wann sie starb: Aufzeichnungen belegen, dass sie nach 1960 noch lebte, und dann herrschte völliges Schweigen.

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