Melissa Casias war 53 Jahre alt und arbeitete als Verwaltungsassistentin am Los Alamos National Laboratory in New Mexico, als sie am 26. Juni 2025 verschwand. Sie sagte ihrem Ehemann Mark, der ebenfalls Mitarbeiter des Labors war, dass sie ihren Ausweis vergessen habe und nach Hause zurückkehren müsse. Sicherheitskameras zeichneten sie auf, wie sie allein entlang der State Road 518 ging. Sie kam nie an.

Ihr Telefon wurde auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt aufgefunden. Ihre Schlüssel blieben bei ihren persönlichen Gegenständen zurück, denselben, die ihre Tochter Sierra später fand. Fast ein Jahr lang gab es keine Spur von ihr, bis ein Wanderer am 28. Mai 2026 menschliche Überreste neben einer Schusswaffe im Gebiet McGaffey Ridge im Carson National Forest nahe Taos fand. Die Staatspolizei bestätigte, dass es sich um die Überreste von Casias handelte.

Die Todesursache ist noch nicht festgestellt worden: Eine eingehendere anthropologische Untersuchung wird erwartet. Ihr Name reiht sich nun in eine Liste von mindestens zehn Wissenschaftlern und Beschäftigten in Verteidigungs- und Raumfahrtlaboren in den USA ein, die seit 2022 gestorben sind oder verschwunden sind – ein Muster, das das FBI untersucht, ohne bislang eine klare Erklärung geliefert zu haben.

