Mariano Rajoy sagte es unverblümt: Spanien trifft auf „ein Frankreich auf sehr hohem Niveau, aber ohne Franzosen“. Es dauerte weniger als einen Tag, bis sich der Satz in den sozialen Medien verbreitete.

Borja Iglesias, Stürmer der spanischen Nationalmannschaft, ließ den Kommentar nicht durchgehen. Er reagierte deutlich: „Es überrascht mich und macht mich traurig“.

Und er ging noch weiter und verteidigte in Frankreich geborene Spieler mit einer einfachen, aber treffenden Aussage: „Multikulturalismus ist eine Quelle des Reichtums“.
Der Fußballer schloss mit einem Appell, der wie eine Warnung klang: „Wir müssen vorsichtiger sein“ mit dieser Art von Aussage. Zwischen dem ehemaligen Präsidenten und dem Stürmer entstand eine Debatte, die über den Fußball hinausgeht. Auf wessen Seite stehst du? ⚽
