Eine Cerealienmarke konnte es sich nicht leisten, Prominente für ihre Werbung zu bezahlen, und suchte deshalb für ihre Kampagne nach ganz normalen Menschen mit denselben Namen

Por Maried Díaz
8 September, 2026

Surreal hatte nicht das Budget, Serena Williams zu bezahlen. Also tat die Marke etwas noch Besseres: Sie fand eine andere Serena Williams.

Die britische Cerealienmarke spürte ganz normale Menschen auf, die Namen mit globalen Superstars teilten, und bezahlte ihnen rund 250 Dollar dafür, ihre ehrliche Meinung über das Produkt abzugeben. Die echte Serena stellte sich als Studentin in London heraus. Der echte Michael Jordan war ein Nachbar aus St Albans. Dwayne Johnson fuhr einen Bus, und Ronaldo war einfach ein Typ, der das Glück hatte, diesen Namen zu tragen.

Surreal

Das Genialste daran war nicht die Idee, sondern die Ehrlichkeit. Auf jedem Plakat stand im Kleingedruckten die ganze Wahrheit, wie etwa auf dem mit der Aufschrift „Serena Williams isst unser Müsli“, gefolgt von einer Klarstellung darunter: „Sie ist eine Studentin aus London, und wir haben sie dafür bezahlt, es zu essen, aber der Punkt bleibt bestehen“. Einige befürchteten Klagen seitens der Anwälte der echten Prominenten. Es wurden keine eingereicht. Und eine Kampagne ohne ein multimillionenschweres Budget sprach am Ende lauter als jeder Sponsoring-Deal.

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