Mutter gab ihre Tochter 4 Jahre nach der Geburt auf: „Ich habe das Gefühl, dass ich für jemand anderen geboren habe“

Por Valentina Ulloa
9 June, 2026

Die Geschichte der jungen Französin Ali Leonardi eröffnet eine sehr tiefgehende Debatte über Mutterschaft. Mit 19 wurde sie mit ihrer Tochter Nina schwanger, ein Prozess, den sie nicht geplant hatte, weil sie an Endometriose litt und sich in medizinischer Behandlung befand. 

Trotz ihrer Bemühungen, eine Bindung zu dem Baby aufzubauen, hatte sie vom allerersten Moment an das Gefühl, keinen mütterlichen Instinkt entwickeln zu können. „Ich habe das Gefühl, dass ich für jemand anderen geboren habe.“, gestand sie später und erklärte, dass sie sich eher wie eine Leihmutter als wie eine echte Mutter fühlte.

Der Ursprung dieser Distanz lag in ihrer Kindheit, die von familiärem Missbrauch geprägt war. Ali hatte große Angst, diese Muster mit Nina zu wiederholen. Als die finanzielle Situation und das ständige Weinen des Mädchens sie überforderten, beschloss sie, das Wohl ihrer Tochter an erste Stelle zu setzen. 

Im Jahr 2022 unterzeichnete sie den endgültigen Verzicht auf ihre elterlichen Rechte, damit das kleine Mädchen von der Pflegefamilie adoptiert werden konnte, die sich liebevoll um sie kümmerte.

Im Jahr 2023 veröffentlichte Ali das Buch, um ihre Realität sichtbar zu machen und das Tabu rund um Frauen zu brechen, die keine Mütter sein möchten. Obwohl Nina nun glücklich in einem sicheren Umfeld aufwächst, endete das Leben der Autorin vorzeitig, als sie 2024 im Alter von nur 25 Jahren starb. 

Ihr Fall regt zum Nachdenken über psychische Gesundheit, sozialen Druck bei der Kindererziehung und den schmerzhaften Akt des Loslassens aus Liebe an. Was halten Sie von ihrer Entscheidung?

https://www.tf1info.fr/societe/video-replay-tf1-elle-s-est-separee-de-sa-fille-pas-faite-pour-etre-mere-ali-se-confie-dans-sept-a-huit-2256065.html

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