Ed Ashman, ein 81-jähriger Veteran des Vietnamkriegs, der Kampfeinsätze als Pilot für die U.S. Army überlebt hatte, verlor auf die ungewöhnlichste und vermeidbarste Weise sein Leben: von einem 14-jährigen Jungen überfahren, der illegal ein elektrisches Motorrad fuhr, ohne Führerschein und unter dem Mindestalter, um es zu fahren, während er auf der Straße Stunts machte.

Der Minderjährige floh vom Unfallort, doch die Behörden stellten fest, dass seine Mutter, Tommi Jo Mejer, nicht nur wusste, dass ihr Sohn rücksichtslos fuhr, sondern Monate zuvor von der Polizei vor den rechtlichen und körperlichen Risiken gewarnt worden war, ihn dieses Fahrzeug fahren zu lassen.

Staatsanwalt Todd Spitzer erklärte bei der Ankündigung der möglichen Anklagen, dass sie ihrem Sohn „eine tödliche Waffe“ in die Hand gegeben habe und dass die Gesellschaft nicht zulassen könne, dass Eltern sich weigern, ihre Kinder für die Gefährdung des Lebens anderer Menschen zur Verantwortung zu ziehen.

Der Mutter droht nun eine Höchststrafe von sieben Jahren und acht Monaten im Staatsgefängnis, falls sie des fahrlässigen Totschlags für schuldig befunden wird.
