Niederländische Supermärkte haben Kassen für langsame Gespräche eingeführt, damit ältere Erwachsene Kontakte knüpfen und ihre Einsamkeit verringern können

Por Rodrigo Martínez
8 June, 2026

In einer Gesellschaft, in der Online-Shopping und zunehmend automatisierte Unternehmen dazu führen, dass der menschliche Faktor allmählich schwindet, beschloss die niederländische Supermarktkette Jumbo, gegen den Strom zu schwimmen, und entschied sich, statt mehr Expresskassen oder Selbstbedienungskassen zu installieren, für die Einführung der Kletskassa, was wörtlich als „Plauderkassen“ übersetzt werden kann, ein Service, der speziell dafür gedacht ist, dass Kundinnen und Kunden, insbesondere ältere Menschen, sich beim Einkaufen mit Kassiererinnen und Kassierern unterhalten und so der Einsamkeit entgegenwirken.

Die Initiative wurde seit letztem Jahr in 200 Filialen der Kette umgesetzt, und der Twitter-Nutzer Drik Janssen machte durch einen Beitrag darauf aufmerksam, in dem er erklärte, dass es sich um „Kassen für Menschen handelt, die gerne plaudern, und die insbesondere älteren Menschen helfen sollen, mit dem Mangel an Gesellschaft umzugehen“.

Jumbos Kommunikationsdirektorin Colette Cloosterman-Van Eerd erklärte einem lokalen Medienunternehmen, dass der Hauptgrund für diese „langsamen Kassen“ darin bestand, die soziale Isolation der Kundschaft zu bekämpfen, und hob die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens als Supermarktkette und Treffpunkt hervor, während das Unternehmen in seinen Filialen auch Bereiche hat, in denen Kundinnen und Kunden einen Kaffee trinken und sich unterhalten können.

Puede interesarte