Die Rettungskräfte hatten alles bereit, um sie zu retten, bis auf eine Sache, die nie rechtzeitig ankam… 😢
Omayra Sanchez war 13 Jahre alt, als der Vulkan Nevado del Ruiz ihre Stadt Armero unter Tonnen von Schlamm begrub. Sie war zwischen den Überresten ihres eigenen Hauses eingeklemmt, mit Wasser bis zum Hals und dem Körper ihrer Tante unter ihren Beinen, unfähig, sich zu bewegen.
Fast drei Tage lang, vom 13. bis 16. November 1985, versuchten Rettungskräfte, sie zu retten. Sie erwogen, ihr die Beine zu amputieren, aber es gab keine chirurgischen Hilfsmittel. Sie brauchten eine Motorpumpe, um den Wasserstand zu senken, und diese Pumpe kam nie rechtzeitig aus Medellín an.
Trotz allem sprach Omayra ruhig, sang und verabschiedete sich vor den Kameras von ihrer Mutter, die sie der ganzen Welt zeigten. Ihr Grab in Armero ist heute ein Wallfahrtsort, und ihre Geschichte erinnert noch immer daran, dass es eine Würde gibt, die nicht einmal die grausamste Tragödie nehmen kann.
