Panamas Nationalversammlung hat den Gesetzentwurf 510 verabschiedet, um Vaterschaftsbetrug mit Gefängnis zu bestrafen. Der einbringende Abgeordnete Jairo Salazar erklärte, dass die Initiative darauf abzielt, Täuschung zu verhindern, und stellte klar, dass „die Maßnahme nicht gegen Frauen gerichtet ist, sondern vielmehr ein bestimmtes Verhalten bestrafen soll, das die Familie betrifft“.

Diese umstrittene Maßnahme entsteht, weil es derzeit nur Möglichkeiten im Zivilrecht gibt, die die Betroffenen auf emotionaler und finanzieller Ebene nicht vollständig schützen. Wenn sie von Präsident José Raúl Mulino gebilligt wird, wird das Gesetz zwei bis fünf Jahre Gefängnis und Geldstrafen verhängen, die anhand des Gehalts der Person berechnet werden. Sie könnten bei etwa 10,000 Dollar oder mehr liegen.

Eine bemerkenswerte Tatsache ist, dass die Klage wegen der Täuschung keiner Verjährungsfrist unterliegen wird, was bedeutet, dass die betroffene Person jederzeit Gerechtigkeit verlangen kann, unabhängig davon, wie viele Jahre vergangen sind.

Außerdem wird im verabschiedeten Text ausgeführt, dass der Richter verpflichtend wissenschaftliche DNA-Tests anordnen wird, und ihre Verweigerung wird als „schwerwiegender Beweis“ gegen die Person angesehen.

