Der Eingriff im Operationssaal dauerte 90 Minuten.
Am Dienstag entfernten Ärzte den rechten Unterlappen der Lunge von Papst Leo XIV., nachdem sie eine krebsartige Raumforderung entdeckt hatten. Es handelte sich nicht um einen Routineeingriff: Er war eine Reaktion auf einen Verdacht, auf den frühere Untersuchungen bereits hingedeutet hatten.

Der Vatikan erklärte in einer Mitteilung: Der Eingriff „bestätigte die Diagnose eines pulmonalen Adenokarzinoms, wie aufgrund der präoperativen Untersuchungen vermutet“. Mit anderen Worten: Was vor dem Betreten des Operationssaals befürchtet worden war, bestätigte sich im Operationssaal.
Eine Frage bleibt unbeantwortet. Auf die Frage, ob es Anzeichen dafür gebe, dass sich der Krebs ausgebreitet habe, antwortete eine Quelle aus dem Vatikan, dass weitere Untersuchungen durchgeführt würden. Vorerst gibt es keine Antwort, nur das Warten auf die Ergebnisse.
