Ein Polizist lud einen älteren obdachlosen Mann zum Mittagessen ein und wurde in Peru dafür kritisiert, dass er ihn filmte: „Gutes zu tun braucht keine Kamera“

Por Rodrigo Martínez
19 August, 2026

Ein Polizist in Peru sprach einen älteren Mann an, der auf der Straße lebt, und lud ihn zum Mittagessen ein. Jemand nahm den Moment auf, lud ihn auf TikTok hoch, und innerhalb weniger Stunden hatten ihn Millionen Menschen gesehen.

Die meisten applaudierten: Sie sprechen von Hoffnung, davon, dass es noch gute Menschen in Uniform gibt und dass solche Gesten Nachahmung finden sollten. Doch ein anderer Teil des Publikums stellte eine unangenehme Frage: Warum ihn aufnehmen? Wenn die Geste aufrichtig war, sagen sie, brauchte sie keine Zeugen und keine Kamera – es reichte, sie einfach zu tun.

Andererseits entgegnen sie, dass es auch einem Zweck dient, diese Taten zu zeigen: Es inspiriert andere, dasselbe zu tun, und vermenschlicht eine Institution, die oft kritisiert wird. Was denkst du: Wird der Wert der Geste dadurch geschmälert, dass man hilft und es teilt, oder trägt es zu ihrem Wert bei, wenn es mehr Menschen dazu bewegt, auf dieselbe Weise zu handeln?

@jorgeecr27

Hacer el bien, sin mirar a quien.🙏🏻👮🏻‍♂️

♬ Hasta la Raíz – Natalia Lafourcade

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