Raúl Jiménez versprach seinem Vater ein Tor bei einer Weltmeisterschaft … und erfüllte es unter Tränen, drei Monate nach dessen Verlust

Por Valeria Urra
15 June, 2026

Vor ein paar Jahren lag Raúl Jiménez mit einem Schädelbruch und einer völlig ungewissen Zukunft in einem Krankenhaus. Die Ärzte sprachen vorsichtig. Seine Familie hielt den Atem an. Und doch entschied sich der mexikanische Stürmer, wieder aufzustehen, sich einer riskanten Operation zu unterziehen und seinem eigenen Körper erneut zu vertrauen.

Was damals niemand wusste: Seine Genesung trug ein Versprechen in sich. Sein Vater, der ihm in jedem Schritt dieses Prozesses zur Seite stand, bat ihn um einen ganz bestimmten Traum: bei einer Weltmeisterschaft ein Tor zu erzielen. Drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft starb sein Vater, bevor er es sehen konnte. Aber Raúl vergaß es nicht.

Gegen Südafrika, in Mexikos Auftaktspiel, landete der Ball im Netz. Und Jiménez jubelte nicht in Richtung Tribüne oder zu seinen Teamkollegen — er jubelte nach oben, unter Tränen, mit dem Kopf, der einst gebrochen gewesen war. Manchmal entscheidet das Leben mit Präzision, wie es uns daran erinnert, dass Heilung nicht nur Überleben ist. Sie bedeutet zurückzukehren, zu erfüllen und zu beweisen, dass gewisse Versprechen nicht einmal durch den Tod ausgelöscht werden.

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