Ein Welpe überlebte acht Stunden unter Zement und Staub. Acht Stunden, ohne zu wissen, ob ihn jemand hören würde.
Das Erdbeben der Stärke 7.4, das Kolumbien am August 10 erschütterte, hinterließ Hunderte Tote und Tausende obdachlose Familien, aber auch diese Szenen, die die Menschen sehen mussten: einen Welpen, der in den Ruinen eines Gebäudes in Cali eingeschlossen war und von Einsatzteams gefunden wurde, die nie aufhörten zu suchen. Mit Seilen, Geduld und großer Sorgfalt bahnten sich die Retter ihren Weg durch die Trümmer, bis sie ihn lebend herausziehen konnten. Ein kleiner Moment der Freude.


Etwas Ähnliches geschah in Pereira mit den Hündinnen Kiara und Luna, und sogar ein Kätzchen wurde aus einem anderen eingestürzten Gebäude gerettet. Jedes Video wurde Tausende Male geteilt, nicht weil es die Tragödie löste, sondern weil es inmitten so vieler Verluste zeigte, dass es noch Gründe gab, erleichtert aufzuatmen.
