Rumänien führte die schwarze Karte ein, um gewalttätige Eltern vom Kinderfußball auszuschließen, nicht die Spieler 🚨

Por Juan Pablo González
12 September, 2026

Ein 8-jähriges Kind betritt das Spielfeld, um zu spielen. Auf der anderen Seite der Linie brüllt ein Vater Dinge, die kein Kind bei einem Fußballspiel hören sollte.

In Rumänien hatte man diese Szene satt. Am Freitag, dem 11. September 2026, genehmigte der Dringlichkeitsausschuss des Rumänischen Fußballverbands (FRF) die schwarze Karte, eine Sanktion, die sich nicht gegen Spieler oder Trainer richtet, sondern gegen Eltern und Zuschauer, die auf den Tribünen beleidigen, belästigen oder auf körperliche Gewalt zurückgreifen – in den Altersklassen Under-7 bis Under-16.

Das Protokoll sieht mehrere Schritte vor, bevor es zum Äußersten kommt: Zunächst unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und fordert die Trainer auf, die Menge zu beruhigen; anschließend setzt er das Spiel für 10 Minuten aus und zeigt, wenn das Verhalten anhält, die schwarze Karte, woraufhin das Spiel dort endet – ohne Möglichkeit zur Umkehr. Die Maßnahme ist Teil der Kampagne B.R.A.V.O., die den Kinderfußball wieder zu einem sicheren Ort machen soll. Diejenigen, die ihn ruinieren, bleiben diesmal außen vor ⚫🚨

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